ARD/ZDF – die öffentlich-rechtlichen Sender und die Zwangsgebühr

Warum sind ÖR-Sender unter den gegebenen Zuständen nicht mehr tragbar?

 

1)

Die Angestellten der ÖR-Sender lassen sich überdimensional hohe Gehälter und Renten auszahlen.

 

Es ist leider immer so, dass dort wo Zwangsabgaben und Monopole die Höhe der Beiträge bestimmen, sich die Beteiligten satte Gehälter auszahlen, während die Masse der Beitragszahler für diesen Luxus aufkommen muss. Egal ob bei Krankenkassen, Versicherungen, Abgeordneten oder beim Rundfunkbeitrag. Da sind sich alle politische Richtungen einig.

So erhalten

– ein Intendant der ARD, je nach Sender bis zu 391.000 Euro Grundvergütung/a,

– ein Direktor der Landesrundfunkanstalten: bis zu 19.267 Euro/m,

– und ein Redakteur 3.600 bis 10.500 Euro/m.

Spitzenverdiener in der ARD war 2018 der WDR-Chef Tom Buhrow mit einem Gehalt von 399.000 Euro/a. Thomas Kleist, der Intendant des deutlich kleineren Saarländischen Rundfunks, war Schlusslicht mit 237.000 Euro/a.

Claus Kleber als freiberuflicher Mitarbeiter des ZDF erhält ca. 600.000 Euro/a.

SWR-Intendant Peter Boudgoust kam im Jahr 2018 auf 338.000 Euro/a. Vor sieben Jahren waren es noch 273.000 Euro.  

Selbst Sekretäre und Sachbearbeiter kommen in der höchsten Stufe immerhin bis auf 6.182 Euro/m. Kameramänner kommen auf bis zu 7.691 Euro/m.

Und nicht zu vergessen, Monica Lierhaus erhielt für die ARD-Lotterie „Ein Platz an der Sonne“ erst 450.000 und dann 500.000 Euro/a für einen Kurzauftritt jede Woche. Hier handelt es sich nur um einen Fall, der dummerweise bekannt geworden ist und sicherlich kein Einzelfall ist.

 

Mit fremden Geld lässt sich eben gut leben. 😡

 

2)

Es herrscht eine weit verbreitete Vetternwirtschaft. 

Dies bezieht sich nicht allein darauf, dass „Amigos“ und Systemlinge lukrative Posten erhalten, wie Lierhaus und Böhmermann, sondern auch dass Filmschauspieler ihre Kinder in ÖR-Sendern unterbringen. 

Hier nur eine Auswahl: 

– Maya Lauterbach, die Tochter von Heiner Lauterbach, z.B. in „Spuren der Rache“

– Sophie Wepper, die Tochter von Fritz Wepper

– Paula Riemann, die Tochter von Katja Riemann

– die Söhne von Uwe Ochsenknecht, Jimi Blue und Wilson

– Till Schweigers Töchter Emma und Luna Schweiger

– Lilly Liefers, Tochter von Jan Josef Liefers

– Wolfgang Stumphs Tochter Stephanie Stumph

– Janine Kunzes Tochter Lili Kunze (spielt bei Heldt mit)

– Ulrich Mühes Tochter Anna Maria Mühe

– Matti und Petra Schmidt-Schaller, Sohn und Tochter von Andreas Schmidt-Schaller

– Tom Radisch, Sohn von Andreas Schmidt-Schaller

– Sophia Thomalla, Tochter von Simone Thomalla

– Jens Atzorn, Sohn von Robert Atzorn

– u.a.

 

Und wer nicht linientreu ist, der wird abgesägt. Gleiches gilt für Privatsender.

Claus Strunz wird abgesägt

 

3)

Das entsprechende Parteibuch ist Voraussetzung für die Karriere

Ja nach Landesregierung war und ist es vorteilhaft für die Karriere, das gleiche Parteibuch zu besitzen wie die Landesregierung. Das war schon vor 40 Jahren so und hat sich bis heute nicht geändert, auch wenn dies von den Verantwortlichen vehement bestritten wird. Als meine Mutter noch Redakteurin im Saarländischen Rundfunk war, benötigte man das Parteibuch der CDU, später unter Lafontaine das der SPD. Gleiches gilt in Bayern, wer bei der CSU ist, hat immer Vorteile.

 

 

4)

Meinungsdiktatur, Manipulation und Propaganda

Wir benötigen keine ÖR-Nanny-Medien, die ihren Auftrag nicht darin sehen, umfassend und neutral zu berichten, sondern darin, mittels gefilterten Informationen und subjektiven Statements erziehen zuKritischer Journalismus kritisierte einst vornehmlich die Regierung und nicht die Regierungskritiker!“ (Alexander Kissler)

„Kritischer Journalismus kritisierte einst vornehmlich die Regierung und nicht die Regierungskritiker!“ (Alexander Kissler)

 

Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ergibt sich aus dem Grundgesetz Art 5.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Danach soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Programmangeboten „zur Information, Bildung, Beratung, Kultur und Unterhaltung einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung“ leisten. 

Doch tun dies die ÖR? Oder versuchen sie die Meinung der Masse durch Zensur zu manipulieren? 

Manipulation durch die Medien bezeichnet eine einseitige, tendenziöse und/oder verzerrte Darstellung von Fakten und Geschehnissen in den Massenmedien.

Norbert Bolz, seit 2002 Professor an der Technischen Universität Berlin (Institut für Sprache und Kommunikation), mit dem Fachgebiet Medienwissenschaft/Medienberatung, kritisiert die Massenmedien in Deutschland.  Er sagt: „In der von den Massenmedien formatierten Öffentlichkeit ist Kritik durch Moralisierung ersetzt worden: Zwischen den Polen Lob und Tadel wird das Nachdenken eingespart, in Feuilletons und Talkshows wird längst nicht mehr diskutiert, sondern nur noch emotionalisiert.“

In einem Interview mit Peter Hahne, als dieser ihn fragte, ob die Leute recht hätten, wenn sie sagten, sie würden den Medien nicht mehr glauben, antwortete er: „Es gibt jedenfalls gute Gründe, das zu sagen, und das liegt nicht etwa daran, dass die Medien lügen würden – Lügenpresse  ist eine eigentlich wirklich unzutreffende Verkürzung – ich möcht’ fast sagen, es ist noch viel schlimmer. Sie verschweigen, sie tun das nicht, was man von ihnen eigentlich erwartet – nämlich aufzuklären über die Wirklichkeit und sie tun das … aus falsch verstandener Rücksichtnahme und offenbar dem Gefühl, man kann den Deutschen nicht die Wahrheit zumuten, sie reagieren falsch auf das Wahre und deshalb müssen wir es verpacken und vorsichtig formulieren. Dass man die Bürger für dumm verkauft oder sie einfach für dumm hält, für unfähig mit Wahrheit umzugehen, das ist eine unglaubliche Arroganz, die von bestimmten Eliten ausgeht.“

Wie recht er mit seinen Äußerungen hat, zeigen die Framing-Manuals.

Framing-Manuals

Der Artikel „Wir müssen gezwungen werden“ in der FAZ vom 23.07.2019 macht dies deutlich.

Darin schreibt Michael Hahnfeld : „Als im Frühjahr publik wurde, dass die ARD Mitarbeiter von der Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling anhand eines „Framing-Manuals“ beschulen lässt, das lehrt, wie man den eigenen Standpunkt moralisch überhöht und den von Andersdenkenden moralisch abwertet, war einer der Kritikpunkte, dass sich in diesem Papier ein totalitäres, diskussions- und demokratiefeindliches Denken ausdrücke.

„Von uns, mit uns und für uns geschaffen“ sei die ARD, war in der mit insgesamt 120.000 Euro (inklusive Schulungskurse) dotierten Ausarbeitung zu lesen und dass der Senderverbund „einzig und allein für uns“ existiere…“

https://www.google.de/amp/s/m.faz.net/aktuell/feuilleton/klimahysterie-im-ersten-ard-hat-fuer-zwangsmassnahmen-was-uebrig-16297485.amp.html

Zu dem oben genannten Manual der ARD schrieb Hahnfeld bereits am 19.02.2019 folgendes.

“Wir fassen uns jetzt alle an den Händen und sagen: „Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“. Nochmal, bitte mit etwas mehr Emphase: „Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“. Schon besser. Geht doch! Aber aller guten Dinge sind drei, und wir sind die Guten, also alle im Chor: „Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“. Klingt das nicht gut, fühlen wir uns jetzt nicht besser? 

Tief durchatmen, das Mantra murmeln und los gehts in die Diskussion mit bösen Rundfunkkritikern, die die Welt ins Unheil stürzen und uns „unseren gemeinsamen, freien Rundfunk ARD“ nehmen wollen. Wir wissen es nicht nur besser als die, wir sind besser. Deshalb informieren wir jetzt auch nicht mehr, wir setzen nicht auf Argumente, denn „objektives, faktenbegründetes und rationales Denken gibt es nicht, zumindest nicht in der Form, in der es der Aufklärungsgedanke suggeriert“. Wir reden nur noch moralisch. Wir sind die Moral.“

Hans-Georg Maaßen hat schon recht, wenn er behauptet, die Schweizer NZZ ist für ihn wie „Westfernsehen“, weil die Systemmedien in Deutschland nur die Informationen weitergeben, die ihnen passen und eben keine Gegenstimmen zulassen. Natürlich, wie könnte es anders sein, wird Herr Maaßen wegen dieser Aussage scharf kritisiert.

Dennoch, er hat recht, die Fakten sprechen für ihn. Die Mainstreammedien glänzen mit Filtertüten und Hatespeach, wenn jemand wagt, ihnen zu widersprechen.

 

Einige der wichtigsten Popagandawerkzeuge

Wording oder Ad nauseam 

„Beim Wording handelt es sich um eine der subtilsten und gleichzeitig wirkungsmächtigsten Manipulationstechniken in den Massenmedien“, schreibt Florian Hauschild in RT-Deutsch.

Gebetsmühlenartig werden diese Schlüsselworte, die eine Thematik in einen Rahmen (Framing) einbetten, wiederholt, um die Parolen in die Hirne der Zuhörer hinein zu hämmern bis dieser sie für die Wahrheit hält.

Aber nicht nur die ARD und andere Medien befassen sich mit diesem Thema, sondern auch das Bundeskanzleramt. Die dafür zuständige Gruppe „Wirksam Regieren“, auch als Gehirnwäsche-Einheit bezeichnet, sucht Möglichkeiten, die deutsche Bevölkerung noch viel effektiver steuern zu können, als es eine offizielle Anordnung je könnte, denn Regeln und Gesetze fördern eher den Widerspruch.

 

Nudging

„Nudging“ (zu Deutsch: „stupsen“) heißt dieses subtile und überaus wirkungsvolle Konzept. Der Verhaltensökonom Richard H. Thaler hat den Begriff 2008 in einem gemeinsamen Buch mit Cass Sunstein zum Thema gemacht („Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt“)

Das Unterbewusstsein der Menschen wird quasi mit psychologischen Tricks angestupst, Dinge zu tun, die sie von alleine so nicht tun würden. „Das Verhalten der Menschen wird gesteuert, ohne dass sie es merken“, kritisiert Jan Schnellenbach, Geschäftsleiter am Walter-Eucken-Institut in Freiburg.

In Großbritannien befasst man sich schon länger mit diesem Konzept. Seit 2010 arbeitet  die teilstaatliche Arbeitsgruppe „Behavioural Insights“ (verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse) an Möglichkeiten, Bürger in die gewünschte Richtung zu stupsen.

 

Gleichschaltung

Letztendlich entsteht durch ständige Propaganda und Gleichschaltung der Medien ein viraler Effekt, der sich in Großdemonstrationen noch vervielfacht.

„Um die Massen zu überzeugen, muss man sich zunächst genau Rechenschaft geben über die Gefühle, die sie beseelen, muss Anschein erwecken, dass man sie teilt, dann versuchen, sie zu verändern, indem man mittels angedeuteter Ideenverbindungen gewisse zwingende Bilder hervorruft.

Die Kunst die Einbildungskraft der Massen zu erregen, ist die Kunst, sie zu regieren“, schreibt Le Bon.

Und weiter: „Der Versuch, die Phantasie der Massen anzuregen, gelingt nie dadurch, auf Geist und Vernunft zu wirken.“ 

Wer also an die Vernunft der Rattenfänger und ihrer Ratten appelliert, der setzt aufs falsche Pferd.

Vielmehr müssen emotionale Bilder vermittelt werden, die die Phantasie anregen. Dies schafft man durch Nachrichtensendungen, Videoclips, TV-, und Kino-Filme, Dokumentarfilme und nicht zuletzt durch Videospiele. Letztere dienen außer der Erziehung vor allem der Ablenkung.

 

Ad hominem

Ad hominem bezeichnet die Technik, persönliche Eigenschaften des Gesprächsgegners destruktiv zu kritisieren, anstatt seine Argumente zu widerlegen. Aus den negativ charakterisierten Eigenschaften der Person soll die Unwahrheit der vertretenen Meinung folgen.

 

Ästhetisierung oder Diktat

Das Bildmaterial in der Berichterstattung wird so ausgewählt, dass genau der Eindruck entsteht, den man herbeiführen möchte und der keine Auswahl ermöglicht. Natürlich dienen Bildbearbeitungsprogramme vorzüglich dazu, den gewünschten Effekt zu verstärken. Beliebt sind abgemagerte oder tote Kinder (das tote Kind an der türkischen Küste), wie auch leidende Tiere – alles nach Bedarf.

 

Agenda-Setting

Damit meint man z.B. die Platzierung der Nachricht auf der Titelseite oder zur besten Sendezeit, so dass sie von möglichst vielen Zuschauern wahrgenommen wird.

 

Angsterzeugung

Panikmache. Wir erleben das gerade mit der Masern-Impfung. Aber vor allem mit der Klimahysterie. Heute fragen „besorgte“ Leute aus den Medien, wieso wir es gerade heute mit so viel Hass und Wut zu tun haben. Nun, ganz einfach, weil sie gezielt geschürt werden. Durch das hervorrufen von Angst sind schon Kriege entstanden.

 

Autoritätsappell

Um die eigenen Behauptungen zu untermauerten, werden Statistiken, wissenschaftliche Untersuchungen und Meinungen von Fachleuten herangezogen, unbesehen, ob sie stimmen oder nicht. Aber der Nachrichtenempfänger hat einen Respekt vor Experten und glaubt diesen eher als einem Laien.

 

Dämonisierung

Gegner sollen entmenschlicht werden. Dies versucht man z.B. mit der Nazi-Keule. Sie suggeriert, der Mensch über dem sie kreist, ist ein Unmensch wie alle Nazis. Durch die Personalisierung erhält der Klassenfeind ein Gesicht, auf den man seinen Hass richten kann.

 

Vorurteil

Um die eigene Meinung durchzusetzen, wird die gegnerische Meinung durch emotionale und negativ behaftete Begriffe beladen. Gerne verwendet man heutzutage die Nazikeule, die eigentlich für die gegnerische Ansicht ein KO-Kriterium darstellt. Jede weitere Diskussion ist damit obsolet.

 

Astroturfing

Diese Methode besteht darin, indem sich wenige Personen als große Zahl von Aktivisten ausgeben, die für eine bestimmte Sache eintreten.

 

Brunnenvergiftung 

Dabei handelt es sich darum, die Quelle einer Information zu diskreditieren, sei es eine Person oder eine Institution.

 

Berufung auf Berühmtheiten

Gerne werden berühmte Persönlichkeiten herangezogen, um sie für die eigene Sache als Zugpferd zu benutzen. Wir erleben dies häufig durch Unterschriftenlisten von Künstlern, aber auch durch deren werbewirksame Auftritte in der Öffentlichkeit. Nach dem Motto, wenn diese für die Sache sind, muss es eine gute Sache sein.

 

Dekontextualisierung oder auch Rosinenpicken

Ein häufig benutztes Werkzeug, indem aus einem Kontext einzelne Passagen entnommen werden, die ein anderes Bild erzeugen, als im Kontext, den man verschweigt. Ein Beispiel: Ich erlebte es wie im Gemeinderat nur Teile des „Kuchens“, also eines Sachverhalts mitgeteilt wurden, nach denen der Gemeinderat entschied. Hätte er vom ganzen „Kuchen“ gewusst, hätte er oftmals anders entschieden. Entscheidend sind die Informationen, die einem vorliegen, denn nur anhand derer vermag man seine Meinung dazu zu entwickeln. Gerade das Weglassen von Informationen, wie es die ÖR tun, führt zu diesen gelenkten Beschlüssen, die auf einer unzureichenden Faktenlage basieren.

 

“Politisch korrekt ist nur die Wahrheit!, so Wolfgang Bosbach.

 

Desinformation

Die Desinformation geht über das Weglassen von Fakten hinaus, denn sie streicht diese. Man kann dies im Internet gut beobachten. Entweder werden unerwünschte Beiträge in sozialen Netzwerken gelöscht und/oder es werden Links gelöscht, bzw. soweit im Rating nach hinten verfrachtet, dass man kaum noch an sie gelangt.

 

Fake News

Eine Stufe weiter gehen die Fake News, die ganz gezielt falsche Begebenheiten oder Fakten, kurz gesagt Lügen verbreiten. In sozialen Netzwerken findet man solche Fake News von rechts wie auch von links.

 

Schwar-Weiß-Malerei

Es werden nur zwei Auswahlmöglichkeiten angeboten. Und zwar derart, als gäbe es keine anderen. Es gibt zurzeit nur noch links und rechts, eine Mitte wird dem rechten Flügel zugeordnet.

 

Perlen zerquetschen

Damit ist gemeint, es wird in einer an sich guten Sache mit aller Gewalt ein Haar in der Suppe gesucht. Und über dieses ergießt sich dann der ganze Zorn und macht das Gesamtprojekt zunichte.

 

Moralisieren

Medien entscheiden was moralisch wertvoll ist und was nicht, sie berufen sich dabei auf die Ethik als solche und reduzieren komplexe Gegebenheiten auf Täter und Opfer. Hierbei werden Emotionen verwendet und Fakten gerne unterschlagen. Man wechselt also ganz bewusst von der Sachebene auf die emotionale und wertet, jedoch nach eigenen Maßstäben, die man unverfroren als Allgemeingültigkeit verkaufen möchte.

 

Whataboutismus

Hierbei lenkt man von einem Sachverhalt ab, indem man auf einen ähnlichen aber konträren hinweist, um Missstände der gegnerischen Position anzuführen. Beispiel: Jemand weist auf die Gewalttaten von „Rechten“ hin und der Diskussionsgegner weist umgehend auf die Morde durch Linke oder durch Islamisten hin. Man versucht die Position des Kontrahenten zu diskreditieren, indem man ihn der Heuchelei und der Doppelmoral beschuldigt ohne aber dabei sein Argument zu widerlegen.

 

„Ihr jubelt über die Macht der Presse – graut euch nie vor ihrer Tyrannei?“ (1830 – 1916 Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin)

 

Gehirnwäsche durch Staat und Medien