Fußball“National“Mannschaft

Das Treffen von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Erdogan wird die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM belasten. Die Pfiffe der deutschen Fußballfans gestern beim Länderspiel Österreich-Deutschland (2:1) zeigten das deutlich.

Ich bin und war noch nie ein Fußballfan und auch noch nie national eingestellt, denn ich fühle mich als Europäer. Dennoch muss ich zugestehen, wenn man von einer Nationalelf spricht, sollten sich diese Spieler auch mit Deutschland identifizieren und auch die Nationalhymne singen. Was hätte dies denn sonst mit der Nation Deutschland zu tun? Wer die Nationalelf nur als Mittel zur Steigerung der eigenen Publicity und aus monetären Gründen nutzt, ist ein Heuchler und dort fehl am Platz. Darüber sollte sich auch der Bundestrainer im Klaren sein.

Wie es um den Fußball im Allgemeinen bestellt ist, zeigt deutlich die Aussage des ehemaligen Torwarts Olli Kahn.

 

Oliver Kahn sieht es nüchtern

„Wir wissen doch alle, dass viele Spieler mit Migrationshintergrund sich nicht nicht wegen ihres Herzens für Deutschland entscheiden, sondern weil sie in der deutschen Nationalmannschaft große Erfolge haben können und ganz anders im Rampenlicht stehen als in dem Land, an dem ihr Herz möglicherweise hängt“, sagte der 48-Jährige zuletzt gegenüber „Dazn“. Das sei nun mal die Realität, meinte Kahn, „und da brauchen wir auch nicht päpstlicher sein als der Papst.“

Quelle: WELT, 02.06.2018

Werner Steer, der Chef des Deutschen Theaters, bemerkte dazu: „So einer wie Özil, der nicht nur einem Verbrecher huldigt, sondern auch noch die Nationalhymne nicht mitsingt, weil er die Werte nicht teilt, muss sofort weg.“