Retter oder Schlepper?

 

Mit dem Mitleid lassen sich hunderte von Millionen Euro verdienen. Die Schleuser im Mittelmeer kassieren von jedem Flüchtling für eine Überfahrt nach Italien im Schnitt 5295 Euro. Damit das so bleibt, sorgen Marketingfirmen dafür, dass die Publicity stimmt. Weinende Kinder, misshandelte Tiere, Schreckensbilder aus dem wohlsortierten Archiv, die auf die Tränendrüsen drücken. Ob gefälscht oder echt, Hauptsache die Fotos erzielen ihre Wirkung. Man weiß in dieser Branche ganz genau, wann, wie und wo diese Eyecatcher zu platzieren sind – die Mitleidsmafia weiß, wie sie agieren muss. Und das nötige Kleingeld hat sie dazu. Die Jahreseinnahmen aller „Hilfsorganisationen“ belaufen sich weltweit immerhin auf über 120 Milliarden Euro.

Gerade die Flüchtlingswelle von 2015/16 war für viele Wohlfahrtsverbände, allen voran die katholische Caritas, ein gefundenes Fressen. Gekonnt positionierten sie sich in den Medien als die Retter der Gestrandeten und sammelten dabei Millionenbeträge ein.

Wie das Blatt „Katholische Kirche“ Österreichletztes Jahr berichtete, wurde jeder zweite Asylbewerber (rund 45.000 Personen) von der Caritas betreut. 952 davon waren der Jackpot für Quartiergeber – unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) mit bis zu 95 Euro Taggeld für die Unterbringung.

Hinzu kommen die Einnahmen illegaler Schlepperorganisationen weltweit, die über 10 Milliarden Euro im Jahr betragen.

Der Uno-Migrationsexperte Frank Laczko schätzt, dass Schmuggler-Netzwerke weltweit aktuell pro Jahr zehn Milliarden Euro umsetzen. „Es könnte auch noch mehr sein. Wir haben keine gesicherten Zahlen“.

Diese Zahl dürfte weit untertrieben sein, denn bereits 1994 schätzte der Migrationsforscher Jonas Widgren den Jahresumsatz im Bereich der Schleusund auf 7 Milliarden US-Dollar (Eleventh IOM Seminar on Migration). 2018 berichteten Medien, dass Schleuser ihre Preise pro Schleusung bereits verdoppelt hätten. Und das nur für Schlepperdienste aus Mittelamerika in die USA. Die weltweiten Flüchtlingszahlen haben sich aber vervielfacht. Die Nachfrage für Schlepperdienste boomt wie nie zuvor.

In Afrika beobachten Sicherheitsexperten, dass Schlepper inzwischen Werbung für eine Flucht machen und die Menschen aktiv zur Abreise auffordern: „Die Schmuggler suchen jetzt selbst ihre Kunden“, sagt Uno-Experte Laczko. „Sie gehen hin und preisen ihre Dienste über Facebook und andere soziale Medien an.“ 

Quellen:

Flüchtlinge: Wie man ein Millionengeschäft schmackhaft macht

 

https://www.epochtimes.de/politik/welt/caritas-und-ngos-das-millionengeschaeft-mit-den-fluechtlingen-a2095657.html#

https://www.google.de/amp/s/www.augsburger-allgemeine.de/politik/Wie-das-Milliardengeschaeft-der-Schleuser-funktioniert-id41785961-amp.html

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-mitleidsmafia

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Das Netz der Gier

 

Wenn sogenannte Rettungsschiffe fast unmittelbar vor der Küste patrouillieren, ist das keine Rettung, sondern eine Aufforderung, jetzt vom Land in See zu stechen. Der Shuttle steht zur Übernahme bereit. Wer sich dann in ein Schlauchboot setzt, wissend, dass er abgeholt wird, ist nicht in Seenot !

Der Direktor der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex, Fabrice Leggeri, warnte bereits: „Wir müssen verhindern, die Geschäfte der kriminellen Netzwerke und Schleuser in Libyen dadurch zu unterstützen, dass die Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgenommen werden.“

Und wenn es den Menschen, die man an Bord aufgenommen hat, dann, angeblich wegen Enge und schlechter Versorgung auf Schiff, schlecht geht, fragt man sich, warum die aus „Seenot“ Geretteten über hunderte von Seemeilen nach Europa gebracht werden sollen. Warum nicht in nahe Häfen? Wäre das nicht menschlicher? Oder handelt es sich eben doch um Schlepperdienste für illegale Einwanderer? Die Fakten sprechen für Letzteres.

Dies ist eine Straftat oder zumindest Beihilfe. Wer die in § 96 Abs. 1 AufenthG geregelten Schleusermerkmale erfüllt, begeht eine Straftat, die nach §§ 25, 26, 27 StGB abgehandelt werden. Dies entschied auch das BGH.

Hinzu kommt, dass es sich um keine echten Flüchtlinge handelt, denn fast „80 Prozent der Migranten kommen aus Ländern, wo es Hoffnung gibt – Elfenbeinküste, Senegal, Nigeria, Ghana oder Kenia –, und gehören dort zum Mittelstand. Die Mehrheit der Wirtschaftsmigranten sind dynamische Leute. Sie haben sich emporgearbeitet und den Wunsch nach Veränderung und Abenteuer, ähnlich wie die europäischen Pioniere, die einst nach Amerika gingen, um dort etwas aufzubauen.

Weshalb sollte so jemand in ein Gummiboot steigen und sein Leben riskieren?

Durch die Rettungsaktionen ist dies zu einem kalkulierbaren Risiko geworden und damit nicht gefährlicher, als in ein afrikanisches Buschtaxi zu steigen“, sagt Stephen Smith bei einem Interview mit der Basler Zeitung.

Der Ansturm steht uns noch bevor