Gehirnwäsche durch Staat und Medien

Die Welt von morgen begann gestern und könnte heute noch geändert werden.

Doch wollen wir das? 

Will das die Gesellschaft? Wollen das diejenigen, die daran interessiert sind, uns zu manipulieren, die im Hintergrund die Fäden ziehen?

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, der kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, der kontrolliert die Vergangenheit!“

(George Orwell in ‚1984‘)

 

Umerziehung

Es ist so schön einfach, eine tumbe Masse nach Belieben zu kneten. Man gibt ihnen Brot und Spiele, sorgt für ihre gesellschaftliche Vereinsamung, bereitet ihnen Zukunftsängste, versorgt sie mit einseitigen Informationen (Gleichschaltung der Medien), wobei man gleichzeitig ihre Meinungsfreiheit einschränkt, macht sie abhängig, konditioniert ihre Kinder, lenkt ihre Gedanken durch Gehirnwäsche und gaukelt ihnen eine eingebildete fiktive Scheinwelt vor, versetzt sie in einen Zustand der geistigen Verblendung – schon im Sanskrit nannte man das Maya (Illusion) – und präsentiert ihnen nicht zuletzt einen neuen Heiland.

Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es der Gehirnwäsche, einem Konzept der Manipulation mittels psychologischer Tricks. Das Bewusstsein wird derart umprogrammiert, dass die Urteilskraft der Zielperson getrübt ist – eine Methode die keineswegs neu ist. Wir reden hier nicht von Verfahren, die mit Gewalt einhergehen (Schlaf- und Nahrungsentzug, Licht- und Schall-Folter u.s.w.), um die Person psychisch und physisch zu brechen, wie es in totalitären Regimen praktiziert wird, sondern um raffinierte Methoden, die auf das Unterbewusstsein abzielen.

Gerade in der heutigen Zeit ist zu beobachten, dass die Massen süchtig danach sind, einem oder mehreren Propheten zu folgen. Doch es sind die falschen Propheten, denen sie applaudieren. Es sind die Verführer, die Rattenfänger, die sich als Edelmenschen geben, Moral und Empathie vortäuschen, denen sie blind in den Abgrund folgen.

ARD/ZDF – die öffentlich-rechtlichen Sender und die Zwangsgebühr

 

Neurolinguistische Programmierung

Eine beliebte Verfahrensweise im kommerziellen Bereich ist die neurolinguistische Programierung, kurz NLP, die mit Hilfe von Kommunikationstechniken psychische Abläufe im Menschen verändern sollen. Der Name sagt es bereits: Vorgänge im Gehirn (= Neuro) sollen mit Hilfe der Sprache (= linguistisch) auf Basis unbewusster Beeinflussung (Signale) umprogrammiert werden.

Richard Bandler und John Grinder entwickelten in den 1970er Jahren innerhalb des Human Potential Movements dieses Verfahren.

In der Politik ist das nicht anders. Bereits im frühen Kindesalter wird die Indoktrination von Kitas und Schulen übernommen, die eigentlich neutral und objektiv informieren sollten, es aber nicht tun.

Zur Kindererziehung schreibt George Orwell in seinem Roman ‚1984’: „Alle Kinder sollten durch künstliche Befruchtung gezeugt und in staatlichen Anstalten großgezogen werden.“ Letzteres geschieht ja bereits. Die DDR konnte ein Lied davon singen.

Und wer es wagt, den Irrtum der Scheinwelt aufzudecken, der wird verfolgt, denunziert und diffamiert. 

Zu einem diesbezüglichen Zeitungsartikel kritisiert ein Kommentator: „Es scheinen keine deutschen Fernsehnachrichten mehr möglich zu sein, in denen nicht jeder Oppositionelle mit anderer eigener Meinung als Rechtspopulist denunziert wird, wenn sie von der Merkel-Meinung abweicht.“

Nie wird die entsprechende Person lediglich beim Namen genannt, sondern immer mit dem Zusatz „der oder die rechtspopulistische oder rechtsnationale Person oder Gruppierung“, belegt.

Ich zitiere wieder George Orwell: „In einer Zeit des Universalbetruges die Wahrheit zu sagen, ist eine revolutionäre Tat!“ (aus ‚1984‘)

Und in seinem Roman ‚Farm der Tiere‘ bemerkt Orwell zur freien Meinungsäußerung: „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

 

Psychologie der Massen

In Gustave Le Bons Werk „Psychologie der Massen“, ein Lieblingsbuch von Adolf Hitler, beschreibt Le Bon, wie man der Masse seinen Willen aufzwingt, ohne dass sie sich dessen bewusst wäre. Jedoch nicht nur Hitler beherzigte Le Bons Ratschläge, infolge taten dies das DDR-Regime und eigentlich alle autoritären, totalitären und antidemokratischen Regierungssysteme.

Das DDR-Regime setzte zusätzlich auf Denunziationen, Infiltration und Zersetzung. 

Liest man Le Bons Empfehlungen und betrachtet die regierenden Eliten kritisch, erkennt man sofort, dass hier nach den gleichen Prinzipien verfahren wird.

So schreibt Le Bon:

„Will man der Massenbewegung Ideen und Glaubenssätze langsam einflößen, … dann benutze man drei Verfahren:

  1. die Behauptung (diese muss nicht bewiesen werden)
  2. Die Wiederholung (Propaganda)
  3. Die Übertragung (Ansteckung)

Napoleon gibt die Antwort, was dann geschieht: „Es gibt nur eine einzige ernsthafte Redefigur: die Wiederholung. Das Wiederholte festigt sich so sehr in den Köpfen, dass es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird.“

Hierzu wieder Orwell in ‚1984‘: „Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“

Im Islam und vor allem in der islamischen Politik ist die Lüge (Takya) heute ein weit verbreitetes Werkzeug, um „Ungläubige“ zu täuschen, so der Islam-Wissenschaftler Sami Mukaram.

(Quelle „Allahs Buch und Allahs Feinde: Nichtmuslime und Glaubensabweichler in Koran und islamischer Tradition“ von Josef H. Otto, BoD 2016.

 

Edward Louis Bernays

„Die bewußte und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.“ (Propaganda, NY, 1928)

„Der Mensch ist ein irrationales, von unbewussten Triebimpulsen motiviertes Wesen, das notwendig kultureller Bändigung und Steuerung bedarf. Dies gilt insbesondere für die Psychologie der Massen.“

„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“

😡

 

Framing Manual

Neudeutsch nennen das Medien verharmlosend „Framing“. In ihrem „Framing-Manual“ gab die ARD im Frühjahr 2019 ihren Mitarbeitern eine Anleitung zur Hand, die lehrt, wie man den eigenen Standpunkt moralisch überhöht und den von Andersdenkenden moralisch abwertet und damit Gehirnwäsche betreibt. Fakten zählen nicht, auch wenn das ein Faktenfinder suggerieren will.

Als Prämisse gilt einzig das sogenannte ‚Wording‘: Wir sind, was wir sagen. Hier wird festgelegt, wie Medien mit fest definierten Sprachregelungen Bilder in den Köpfen der Zuhörer erzeugen und gezielt Stimmungen auslösen können.

 

Wording

„Beim Wording handelt es sich um eine der subtilsten und gleichzeitig wirkungsmächtigsten Manipulationstechniken in den Massenmedien“, schreibt Florian Hauschild in RT-Deutsch.

Gebetsmühlenartig werden diese Schlüsselworte, die eine Thematik in einen Rahmen (Framing) einbetten, wiederholt, um die Parolen in die Hirne der Zuhörer hinein zu hämmern. 

Aber nicht nur die ARD und andere Medien befassen sich mit diesem Thema, sondern auch das Bundeskanzleramt. Die dafür zuständige Gruppe „Wirksam Regieren“, auch als Gehirnwäsche-Einheit bezeichnet, sucht Möglichkeiten, die deutsche Bevölkerung noch viel effektiver steuern zu können, als es eine offizielle Anordnung je könnte, denn Regeln und Gesetze fördern eher den Widerspruch.

 

Nudging

„Nudging“ (zu Deutsch: „stupsen“) heißt dieses subtile und überaus wirkungsvolle Konzept. Der Verhaltensökonom Richard H. Thaler hat den Begriff 2008 in einem gemeinsamen Buch mit Cass Sunstein zum Thema gemacht („Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt“)

Das Unterbewusstsein der Menschen wird quasi mit psychologischen Tricks angestupst, Dinge zu tun, die sie von alleine so nicht tun würden.

„Das Verhalten der Menschen wird gesteuert, ohne dass sie es merken“, kritisiert Jan Schnellenbach, Geschäftsleiter am Walter-Eucken-Institut in Freiburg.

In Großbritannien befasst man sich schon länger mit diesem Konzept. Seit 2010 arbeitet  die teilstaatliche Arbeitsgruppe „Behavioural Insights“ (verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse) an Möglichkeiten, Bürger in die gewünschte Richtung zu stupsen.

 

Gleichschaltung

Letztendlich entsteht durch ständige Propaganda und Gleichschaltung der Medien ein viraler Effekt, der sich in Großdemonstrationen noch vervielfacht.

„Um die Massen zu überzeugen, muss man sich zunächst genau Rechenschaft geben über die Gefühle, die sie beseelen, muss Anschein erwecken, dass man sie teilt, dann versuchen, sie zu verändern, indem man mittels angedeuteter Ideenverbindungen gewisse zwingende Bilder hervorruft.

Die Kunst die Einbildungskraft der Massen zu erregen, ist die Kunst, sie zu regieren“, schreibt Le Bon.

Und weiter: „Der Versuch, die Phantasie der Massen anzuregen, gelingt nie dadurch, auf Geist und Vernunft zu wirken.“ 

Wer also an die Vernunft der Rattenfänger und ihrer Ratten appelliert, der setzt aufs falsche Pferd.

Vielmehr müssen emotionale Bilder vermittelt werden, die die Phantasie anregen. Dies schafft man durch Nachrichtensendungen, Videoclips, TV-, und Kino-Filme, Dokumentarfilme und nicht zuletzt durch Videospiele. Letztere dienen außer der Erziehung vor allem der Ablenkung.

 

Max Headroom

Bereits 1985 entstand die US-amerikanische Cyberpunk-Science-Fiction-Fernsehserie Max Headroom. In ihr wird eine düstere Zukunft beschrieben, in der Korruption, Verbrechen und Unterdrückung herrschen, überwacht und gelenkt durch multilaterale Konzerne, die sich die moderne Computertechnik zu Nutzen machen. Die Gesellschaft spaltet sich in arm und reich, wobei letztere, vermehrt als Obdachlose oder in Ruinen lebend, um ihr klägliches Dasein kämpfen, indem sie sich für lebensgefährliche Spiele verpflichten. Brot und Spiele zeichnen ein Endzeitszenario, bei dem eine korrupte Elite Regie führt, die selbst abgeschottet in Hochsicherheitsbereichen lebt und sich nur unter strenger Bewachung aus diesen herauswagt.

„Auf lange Sicht war daher eine hierarchisch geordnete Gesellschaft nur auf einer Grundlage von Armut und Unbildung möglich.“ (Orwell: ‚1984‘)

 

Bildung

Und was können wir heute beobachten? Zunehmende Armut und einen ständig abnehmenden Bildungsstand. Laut Pisa-Studie lag Deutschland im Jahr 2016 auf Platz 16, was für das einstige Land der Dichter und Denker und für den Exportweltmeister beschämend ist. Und laut PISA-Studie von 2018 liegt Deutschland leicht über dem Durchschnitt. Die Bundesministerin Anja Karliczek zeigt sich über die zunehmend negative und abflachende Entwicklung besorgt und meint: „Mittelmaß könne für ein Land wie Deutschland nicht der Anspruch sein.“

Mittelmaß ist jedoch heutzutage das Spiegelbild unserer Gesellschaft. Bis in oberste Etagen von Wirtschaft und Politik hat sich Mittelmaß mit Ellenbogen lukrative Posten erkämpft. Man kann sagen: „Nieten sind die neuen Eliten!“

Außerdem fördert das jetzige Schulsystem in Deutschland weder Freigeister noch Denker noch mündige Menschen, es kastriert sie. Mangelnde Bildung sind der ideale Nährboden für Ideologien und extremistische Strömungen.

 

 

 

 

Panem et circenses ist nach wie vor das Mittel der Wahl, um das Volk ruhig zu stellen. Die Spiele lenken ab, das „Brot“ sättigt. Vor allem hungrige Menschen begehren auf. So wird die Unmündigkeit der Menschen gefördert und sie werden zu hilflosen Marionetten.

 

Circenses = Computerspiele

Walter Ernsting (†15.01.2005) und Karl-Herbert Scheer (†15.09.1991), die Schöpfer von Perry Rhodan und Atlan dem Arkoniden, sahen eine ähnliche Entwicklung voraus. Bezeichnend ist, wie auf dem Planeten Arkon eine hoch intelligente Rasse durch Fiktivspiele immer mehr degenerierte. 

Die Arkoniden lagen nur noch in ergonomischen Liegesesseln und gaben sich, vollgedröhnt mit Rauschmitteln, diesem Vergnügen hin, ähnlich den heutigen Computerspielen. Anteil am politischen und gesellschaftlichen Geschehen nahmen sie nur noch am Rande. Ihr Körper und Geist degenerierten zu gleichgültigen Hüllen, deren einzige Existenz sich nur in den Gedanken abspielte, mit denen sie die Fiktivspiele über Projektoren auf Monitore steuern konnten. Ähnlich wie heute Computerspiele endogene Glückshormone im Gehirn freisetzen und süchtig machen können, taten es die Fiktivspiele bei den Arkoniden zusätzlich zu den anderen Drogen.

Die „Programmierer“ dieser Fiktivspiele (Fiktiv-Künstler) erwarben sich, wie heute, durch ihre Kompositionen hohes Ansehen in der spielsüchtigen Bevölkerung. 

 

Kommt einem doch sehr bekannt vor, oder?

All diese Maßnahmen führen dazu, dass die Masse nicht aufbegehrt, nicht nachdenkt, ihrem Führeridol blind nacheifert und sich in ihr Schicksal ergibt. Womöglich noch behaftet mit eingeredeten Schuldgefühlen, weil man es nicht anders verdient hätte, als Sünder.