Kriegstreiberei

Drohnen, Drohnen überall – die Russen waren es! Ganz bestimmt! Wir brauchen einen Iron Dome. Wir müssen wehrfähig werden. Dies ist ein Krisenfall, ja ein Spannungsfall – wirklich! So hallt es aus kriegslüsternen Mäulern.

Roderich Kiesewetter bei Lanz am 08.10.2025: „Der Spannungsfall bedeutet ja nicht automatisch Einsatz der Bundeswehr. Aber er bedeutet Ausrufung der Wehrpflicht. …Wir haben noch die Zeit, das jetzt vorzubereiten. (…) Der Spannungsfall ist die Vorstufe, um einen Verteidigungsfall zu vermeiden – sprich, Krieg zu verhindern – weil es uns wehrhaft macht.“

So schreibt die ARD am 08.10.2025 : „Gefahr im Anflug – Wie Drohnen Europa bedrohen
Plötzlich geht kein Flug mehr: Drohnen stehen über europäischen Flughäfen in der Luft, in Kopenhagen und in München. Die werden daraufhin aus Sicherheitsgründen geschlossen. Woher die Drohnen genau kommen, wer sie steuert, ist nicht endgültig geklärt. Steckt Russland dahinter? Wie kann Europa auf die Vorfälle reagieren? Die Staats- und Regierungschefs treffen sich zum Gipfel, suchen nach Lösungen.
Der Vorfall reiht sich ein in eine beunruhigende Serie von besorgniserregenden Drohnensichtungen: Dänemark, Polen, Baltikum, Rumänien. Die Häufung ist neu und ungewöhnlich.
Drohne ist nicht gleich Drohne. Das Spektrum reicht vom billigen Spielzeug bis zum bewaffneten Hightech-Modell. Wie groß ist die Gefahr für Europa? Testet Russland die Reaktionsfähigkeit des Westens? Haben NATO- und EU-Staaten diese Bedrohung schlicht verschlafen und nicht ausreichend vorgesorgt? Und: Was kann Europa von der Ukraine lernen?“

Während uns also die gut beleuchteten Drohnen immer deutlicher als existente Gefahr erklärt werden, ist es sicherlich interessant, was einst Göring erklärte, wie man bei jedem eine Kriegsbereitschaft erzeugen könne.

18. April 1946, zitiert aus Gilberts Buch „Das Nürnberger Tagebuch«

Screenshot

»Als er noch während der Nürnberger Prozesse im Gefängnis saß, gab Hermann Göring dem Psychologen Gustav Gilbert ein Interview.

Göring sagte: „Natürlich will das Volk keinen Krieg. Warum sollte ein einfacher Bauer sein Leben riskieren, wenn das Beste, was er aus einem Krieg herausholen kann, ist, unversehrt zu seinem Hof zurückzukehren? Niemand will Krieg – weder in Russland, England, Amerika noch in Deutschland.

Das ist offensichtlich. Am Ende aber bestimmen die Führer eines Landes die Politik. Und das Volk dazu zu bringen, diese Politik zu unterstützen, ist einfach.
Es spielt keine Rolle, ob es sich um Demokratie, Kommunismus, Parlamentarismus oder eine faschistische Diktatur handelt.“

Gilbert erwiderte: „Aber die Demokratie hat einen Unterschied – das Volk kann seine Meinung über gewählte Vertreter äußern.“ Göring antwortete: „Natürlich, das ist gut, aber egal, ob das Volk eine Stimme hat oder nicht, es kann immer zur Gehorsam gezwungen werden. Es ist einfach: Sag ihnen, sie werden angegriffen, und beschuldige dann die Pazifisten, patriotisch zu sein und das Land zu gefährden. Das funktioniert in jedem Land.“

——–

Das passt gut in das Konzept von Verteidigungsminister Pistorius (15.07.2025): „Deutschland rüstet auf – koste es, was es wolle!“ Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sein wahres Gesicht: Mit markigen Worten treibt er die Rüstungsindustrie zur Eile an und bereitet das Land auf einen möglichen Krieg vor. „Es gibt keinen Grund mehr zu klagen“, polterte er gegenüber der Financial Times – eine Aussage, die in ihrer Arroganz kaum zu überbieten ist. Während die deutsche Wirtschaft unter der desaströsen Politik der Großen Koalition ächzt, pumpt die Regierung Milliarden in die Rüstung.

Cui bono?
– der Rüstungsindustrie,
– der Regierung, die ein Volk in Angst besser beherrschen und manipulieren kann,
– der Machtfestigung,
– den Mineralölkonzernen,
– privaten Investoren wie BlackRock oder Vanguard,
– Lebensmittelproduzenten durch Schaffung künstlicher Engpässe,
– dem „Big Brother“, denn Überwachungskonzepte (Satelitten, Telefon, Straßen-Kameras, Cybersecurity, Social-Media-Plattformen, Bankwesen u.a.) lassen sich leichter durchsetzen,
– Grund für Enteignungen,
– Grund für Zwangsdienste,
– alles wird der Kriegswirtschaft untergeordnet.

Kriegswirtschaft bedeutet, „dass im Krieg alles dem Kriegsziel untergeordnet wird und auch deshalb der Wirtschaft andere Strukturen vorgegeben werden“, sagt der Ökonom Tilman Brück, Gründer und Direktor des International Security and Development Center an der Berliner Humboldt-Universität. Kurz: Der Staat übernimmt die Kontrolle, die Wirtschaft folgt seinen Zielen. Krieg ist eben gut fürs Geschäft.

Alles geplant!
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am 07.04.2025 in der Süddeutschen Zeitung, Bayern sei „führend“ bei Verteidigungstechnik: „Dieses Engagement werden wir jetzt noch stärker ausbauen.“ Die Staatsregierung will nach Ostern zu einem „Rüstungsgipfel“ einladen. Der Freistaat könnte vor allem durch indirekte Effekte profitieren: Steuern auf Unternehmensgewinne sowie Abgaben auf Einkommen und Ausgaben der Beschäftigten würden „irgendwann im Steuersäckel“ landen, sagt Finanzminister Albert Füracker (CSU).

BLEIBT WACHSAM ‼️

Folgt nicht blind jeder Propaganda der Regierung und der Mainstream Medien.